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Bundestagswahl 2017: Neue Sitzkontingente der Länder

WIESBADEN – Die Sitzkontingente der Länder haben sich mit den nunmehr vorliegenden Bevölkerungszahlen zum Stand 30. Juni 2016 gegenüber der Pressemitteilung Nummer 26/17 leicht verändert. Wie der Bundeswahlleiter weiter mitteilt, ist die Bevölkerungszahl in Brandenburg demnach leicht gestiegen, in Sachsen-Anhalt ist sie dagegen gesunken. Die Anzahl der Sitzkontingente Brandenburgs hat sich somit um eins auf 20 erhöht sowie in Sachsen-Anhalt auf 17 verringert.

Die Umrechnung der Wählerstimmen in Mandate erfolgt in zwei Verteilungsstufen, welche jeweils zwei Rechenschritte enthalten. In der ersten Verteilungsstufe werden in einem ersten Rechenschritt jedem Land Sitzkontingente anhand des jeweiligen Bevölkerungsanteils zugeteilt (§ 6 Absatz 2 Satz 1 Bundeswahlgesetz). Gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 Bundeswahlgesetz in Verbindung mit § 3 Absatz 1 Bundeswahlgesetz ist hierbei nur die deutsche Bevölkerung zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind die letzten amtlichen Bevölkerungszahlen zu verwenden (§ 78 Absatz 1 Satz 2 Nummer 7 Bundeswahlordnung).

Im Folgenden finden Sie eine Darstellung der Ermittlung der Sitzkontingente der Länder anhand ihrer jeweiligen Bevölkerungsanteile:

Sitzkontingente der Länder zur Bundestagswahl 2017
Sitzkontingente der Länder zur Bundestagswahl 2017

Quelle: Pressmitteilung 28/17 Bundeswahlleiter vom 22.09.17

Wahltrend 72 Stunden vor den ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl

Leider gibt es seit Wochen nur noch wenigen Veränderungen in den Wahlumfragen zur Bundestagswahl 2017. So stellt man bei der Beobachtung des Wahltrends von wahlumfragen.org fest, dass die Union und die SPD seit dem TV-Duell der Kanzlerkandidaten jeweils leicht verloren hat und die kleineren Parteien leichte Zugewinne verzeichnen konnten. 

Wahltrend zur Bundestagswahl 2017 vom 21.09.17
Wahltrend zur Bundestagswahl 2017 vom 21.09.17

Kanzlerin verteidigt enges Korsett für TV-Duell

Kein Publikum im Studio, wenig Freiheiten für die Moderatoren – im SPIEGEL rechtfertigt Kanzlerin Angela Merkel die von ihr durchgesetzten restriktiven Regeln für das Fernsehduell mit Martin Schulz.

[…] Ursprünglich hatten die TV-Sender gefordert, den Moderatoren bei der Debatte mehr Freiheiten zu gewähren und Publikum im Studio zuzulassen. Beides lehnte Merkel ab. Der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender hatte der Kanzlerin daraufhin im SPIEGEL sittenwidrigen Druck vorgeworfen.“

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Quelle: spiegel online

BTW17: Union und SPD droht Verlust Dutzender Mandate

Die Union liegt in den Umfragen weit vor der SPD, doch laut einem Wahlrechtsexperten ist schon jetzt absehbar: Nicht nur die Sozialdemokraten, auch CDU und CSU könnten viele Sitze im Bundestag verlieren.

Es sieht so aus, als bliebe alles beim Alten. Die Union kratzt an der 40-Prozent-Marke, die SPD dümpelt in den Umfragen bei knapp unter 25 Prozent. Für Konservative und Sozialdemokraten hieße das bei der Bundestagswahl im September: geringe Verluste im Vergleich zu 2013, kaum Veränderungen.

Doch der Eindruck täuscht.

Nur vier Parteien sitzen derzeit im Bundestag. Sehr wahrscheinlich kommen im Herbst mit FDP und AfD zwei weitere hinzu – mit denen sich die anderen dann die Sitze im Parlament teilen müssten. Vor allem für Schwarze und Rote bedeutet das wohl massive Verluste bei den Mandaten. […]“

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Quelle: spiegel online

Musterstimmzettel zur Bundestagswahl 2017

Auf wahlumfrage.de gibt es seit gestern eine Liste zu allen 299 Wahlkreisen, wo bis zur Bundestagswahl am 24. September 2017 versucht wird möglichst viele Stimmzettelmuster zu verlinken.

>> Stimmzettel zur Bundestagswahl 2017 <<

FDP-Chef Lindner erklärt Bundestagswahl für entschieden

Das Rennen um Platz eins ist gelaufen‘: FDP-Chef Christian Lindner glaubt zu wissen, wer die Bundestagswahl am 24. September gewinnt. In einem Interview verteidigt er außerdem seine umstrittene Äußerung zur Krim.

[…] ‚ Martin Schulz hält nur noch die Kulisse der Zuversicht aufrecht‘, erklärte Lindner. Er glaube nicht, dass der SPD-Kanzlerkandidat den Umfragerückstand noch aufholen könne.

„Die spannende Entscheidung ist der Platz drei. Daran zeigt sich, welche Botschaft von der Bundestagswahl ausgeht“, so Lindner weiter. Der FDP-Chef kündigte an, sich im Wahlkampf voll auf „diese Auseinandersetzung“ zu konzentrieren. […]“

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Quelle: spiegel online